BLUMEN sind eines der vielen NATURwunder! --> Es ist wie es ist!

Samstag, 26. Februar 2011

Natur pur

Ich habe heute bereits einen wundervollen, vormittäglichen Spaziergang hinter mir. Ich habe das Glück, direkt vor meiner Haustüre "Natur pur" zu haben! Das schätze ich sehr und genieße es, so oft wie nur eben möglich!

In unmittelbarer Nähe habe ich/haben wir herrliche Naturwiesen, Wald, Spazierwege, Alleen und einen besonders schönen fließenden, kleineren Bach und auch einen größeren Badesee. Ja, auch mein/unser Garten ist überhaupt nicht weit von meinem/unserem Zuhause entfernt. Es ist alles absolut perfekt!
Es gibt demzufolge die allerbesten Voraussetzungen dafür, sich oft und ausgiebigst an der frischen Luft, in der freien und sooo einzigartigen Natur zu bewegen. Und: Man kann dabei auch immer wieder viele, viele Tiere hautnah beobachten.

Und gerade heute hatte ich/hatten wir großes Glück: Auf den großflächigen, saftigen Naturwiesen haben wir bei vielen Spaziergängen in der letzten Zeit Rehe beobachten können. Es waren immer so zwischen 4 bis 6 Tiere. Wir glaubten es schon, dass sie sich innerhalb der wenigen Bäume und Sträucher aufhalten, die auf diesen Wiesen stehen und wachsen. Heute jedoch haben wir es beobachten können, dass die Rehe offenbar auch oder ausschließlich aus dem in der Nähe befindlichen Wald kommen. Zuerst grasten so an die 6 Tiere auf der Wiese; in einer Entfernung von uns, die so ca. 100 bis 200 m betrug. Plötzlich wurden die Rehe wohl durch irgendetwas erschreckt, jedenfalls rannten sie alle los und wurden dabei immer schneller. Dabei konnten wir sie dann ganz in unserer Nähe gut sehen. Der Abstand zu den Waldtieren betrug einige Zeit lang nur noch ca. 20 bis 30 m. Ein Reh allerdings, blieb bei diesem Prozedere zurück. Es rannte dann immer wieder mal ein kleines Stück hinter den anderen her, blieb dann jedoch längere Zeit stehen. Die anderen Tiere hatten längst schon den Spazierweg direkt überquert und liefen querfeldein auf einen in der Nähe gelegenen Wald zu. Sie waren sehr schnell. Sie rannten sehr schnell. Ein kleiner Hase gesellte sich plötzlich zu ihnen und rannte ebenfalls mit dieser Tiergruppe zusammen in diese eine Richtung. Das sah geradezu putzig und auch witzig aus. Nur das "eigenbrödlerische" eine Reh, das wohl ganz bewusst zurückgeblieben war, schaute dieser rennenden "Mannschaft" (nur noch) hinterher. Es entschloss sich nämlich dann spontan, in die genau entgegengesetzte Richtung (ganz alleine) (!) wegzulaufen. Warum - das weiß (vielleicht) der Geier oder sonstwer!? *lol*

Es war jedenfalls alles in allem ein sehr schönes "Schauspiel". Ich bzw. wir bedauerten es allerdings aus ganzem Herzen, dass wir DAS nicht vor ein paar Tagen zusammen mit unseren so lieben Enkelkindern beobachten konnten. Denn auch mit ihnen haben/hatten wir einen ähnlichen Spaziergang unternommen. DAS wär´s wirklich gewesen! DAS wäre ein richtig großes und bleibendes Erlebnis für unsere Enkelkinder gewesen. Aber, leider, es hat nicht sein sollen.
Aber zumindest konnten wir gemeinsam mit unseren Kleinen die vielen, vielen Entchen auf dem kleinen Bach beobachten und auch füttern. Das hat natürlich beiden großen Spaß bereitet und viel Freude gemacht. Denn auch DAS ist ja immer (wieder) eine überaus spannende Angelegenheit für Klein und Groß! *lol*

Hier noch eine Einladung zum Träumen! Unbedingt mal reinhören, sehr schöne Musik!

*heinka*

Kommentare:

Nadja Norden hat gesagt…

Hallo Heinka,
Vielen Dank, die Musikeinlage „Einladung zum Träumen“ lohnt sich wirklich! Nur schade daß man nicht weiß wo die Bilder aufgenommen sind (ich vermute im Land der Unbeschränkten Möglichkeiten) und wer der Verfasser ist.
In Antwerpen haben wir jederzeit leichter Zugang zu den Rehen und Hirschen und zwar im Nachtegalenpark. Füttern darf man sie leider seit ein paar Jahre nicht mehr, steht sogar eine Geldstrafe drauf. Das ist so gekommen, weil gedankenlose Leute sie überfütterten mit Brotrester und Plaste hinter den Gitter fallen ließen, wodurch die Tiere starben.
In Lembeek gibt es dafür eine Hirschzüchterei, diese Tiere dort sind aber viel scheuer wie ihre Artgenossen im Antwerpener Nachtegalenpark, kommen nie nahe zum Zaun. Ab und zu beobachten wir sie mit den Feldstecher.
Jedenfalls freue ich mich darüber daß wir beiden Naturfreunde sind.
Einen schönen Sonntag wünscht
Deine Nadja

heinka hat gesagt…

Hallo Nadja,

vielen Dank für Deine Worte!

Ich freue mich, dass Dir die von mir herausgesuchte MUSIK (auch) gefällt! Es gibt sooooo viele herrliche Melodien; da könnte man Stunden zuhören.

Was Du berichtest, ist interessant. Es ist nicht immer gefahrlos für die Tiere, wenn Menschen diese füttern können.

Die Natur liebe ich sehr, das stimmt. Sooo unglaublich bewusst sehe ich sie allerdings auch erst seit ein paar Jahren.

LG und einen wundervollen Sonntag, Deine Helga