BLUMEN sind eines der vielen NATURwunder! --> Es ist wie es ist!

Samstag, 13. November 2010

Herbst- und Winter-Zeit

Sie hat begonnen, die Herbst- und Winter-Zeit hat bereits begonnen. Mittlerweile ist fast das gesamte Laub von den herbstlich-bunt-gefärbten Bäumen abgefallen. Wie schade! Es sah sooo schön aus! Nun sind die Laubbäume nackt und kahl und schauen etwas traurig, nichtssagend, trostlos daher.

Auch das ist ein sicheres Zeichen dafür, dass sie beginnt: Die kalte, nasse, trübe, dunkle Jahreszeit.
Es ist die Zeit des Jahres, die direkt zum jährlichen Weihnachtsfest hinführt. Sie führt direkt zum Fest der Liebe, der Familie, des Friedens. Es ist das am meisten gefeierte und eigentlich schönste Fest eines Jahres. Danach geht´s dann auch jedes Mal recht schnell wieder "bergauf". Ich meine, danach werden die Tage wieder länger und die etwas freundlichere Jahreszeit kündigt sich an.

Viele mögen sie nicht, die Herbst- und Winter-Zeit. Manche sogar entfliehen ihr, indem sie ihren eigentlichen Wohnsitz für ein paar Monate aufgeben und sich an anderer Stelle dieses wundervollen Planeten "Erde" für ein paar Monate niederlassen. Für mich wäre das allerdings nichts. Ich finde, damit tut man der Herbst- und Winter-Zeit irgendwie Unrecht. Für mich gehört sie genauso zu einem Jahr dazu, wie eben Frühling und Sommer. Sie ist eine Zeit der Ruhe, der Besinnung, des Zurückziehens, des Zurückschauens. Man schaut auf das vergangene bzw. vergehende Jahr zurück.
Gleichzeitig jedoch bereitet man sich schon wieder auf ein Neues vor. Man bereitet sich auf ein neues Jahr vor.

Es ist aber auch eine Zeit des Bastelns, des Musizierens, des Lesens, des Gestaltens, des Träumens. Beispielsweise ist es doch etwas ganz Besonderes, wenn man anlässlich der Advents- und Weihnachtszeit das eine oder andere verspielte, romantische, christliche Kleinod oder Schmuckelement möglichst wirkungsvoll und dekorativ in seiner Wohnung platziert. Das vermittelt eine ganz besondere, eigenartige und eigenwillige Stimmung. Abgerundet wird das Ganze durch Kerzenschein und funkelnde Glaskugeln. Aber auch aus ganz verschiedenen Materialien selbst Gebasteltes oder frisches und duftendes Reisig, geformt zu traditionellen Raumschmückern, werden gerade in dieser Zeit aufgestellt, aufgehangen, angebracht.
Wie schön es doch aussieht, wenn der sehr frühzeitig beginnende Abend und auch der dämmrige Morgen durch Kerzenlicht erhellt wird. Wärme und Gemütlichkeit nehmen dann jedes Mal von den Räumlichkeiten Besitz und machen sich breit. Ein unvergleichlicher Zauber liegt in der Luft und erfüllt alle Räume.
Na ja, und ganz zu schweigen von köstlichen, aromatischen, winterlich-weihnachtlichen Köstlichkeiten und Genüssen/Genussmitteln, die es nur zu dieser Jahreszeit gibt; die man nur während dieser Jahreszeit zu sich nimmt.

Das alles stellt doch auf jeden Fall eine sehr schöne, faszinierende, positive Seite der Herbst- und vor allem Winter-Zeit dar. Ich denke, da muss und wird mir jeder zustimmen!?

*heinka*

1 Kommentar:

Nadja Norden hat gesagt…

Liebe Freundin Heinka,
Zubißlich komme ich dazu meine Briefschulden aufzuarbeiten. Das hast Du schön geschrieben! Meine Impressionen in dem Zusammenhang: Jede Jahreszeit hat ihre Vorzüge und Nachteile. Jetzt ist es die Zeit der „langen Winterabende“. Das naßkalte Wetter gefällt wohl kaum jemand, aber dann genießt man doch gerade seine Wohnung. Mich stören vor allem die hohen Heizungskosten. In den Zügen ist es oft übergeheizt oder dann wieder gar nicht. Hier in Flandern schneit es relativ wenig, aber mich graut es schon vor Schneewetter und vor allem Glatteis. Meistens holt meine Enissa mich ab am Bahnhof, so muß ich nicht allein die Dunkelheit trotzen. Ich fürchte mich nicht gerade, aber auch wenn im Dorf „nie“ etwas passiert, zu zweit geht es mir besser! Bei klaren Wetter kann man schon am frühen Abend die Gestirne angucken. Mit Gotteshilfe geht auch diese Jahreszeit wieder gut durch und kommt ein neuer Frühling.
Ganz liebe Grüße,
Deine Nadja
<3