BLUMEN sind eines der vielen NATURwunder! --> Es ist wie es ist!

Sonntag, 20. Januar 2013

Meine Umgebung

Es geht unter anderem um ein kleines Flüsschen - ganz in meiner Nähe; es geht um den so genannten Priorgraben. Ich gehe dort sehr häufig und zu jeder Jahreszeit spazieren.
Es geht also um den Priorgraben - oder besser, um die Tiere auf diesem kleinen Fluss:

Derzeit ist es auffallend und unübersehbar, dass sich auf diesem schönen Gewässer überaus viele ENTEN aufhalten: Es handelt sich hierbei um Wild- bzw. Stock-Enten. Es gibt keine andere Zeit im Jahr, wo man dort so viele Tiere dieser Art sehen, beobachten oder auch füttern kann.

Beim gut-gemeinten Füttern dieser ENTEN habe ich oftmals das Folgende beobachten können:
--> Das Füttern macht eigentlich nur dann Spaß und Freude und vermittelt ein Gefühl dahingehend, etwas Gutes und Richtiges zu tun, wenn diese Tiere hungrig sind. Dann kommen sie zu Scharen angeflogen, um gierig die ihnen zugeworfenen Brocken aus dem Wasser herauszufischen. Dann gibt es hin und wieder so richtigen Streit zwischen ihnen - beispielsweise um ein kleines Stückchen Brot.

Allerdings gehen am Priorgraben ständig so viele Menschen spazieren, dass das eben Geschilderte eher eine Ausnahme darstellt.
--> So habe ich es bereits unglaublich oft erlebt, dass diese wilden ENTEN den Fütterungsversuchen sehr desinteressiert und ausgesprochen skeptisch gegenüberstanden. Dann schauen sie zwar, bemühen sich auch mal, per Flug die "Angebote" zu begutachten, wenden sich dann allerdings wieder schnell und geradezu "gelangweilt" ab und ziehen "ihre Bahn"!

--> Dann weiß man es ganz genau, dass man "zur falschen Zeit - am falschen Ort" gewesen ist!
--> Und - man weiß es ganz genau, dass man all seine "milden Gaben" gut und gerne selber hätte verzehren können und DAS auch tun sollte!
--> Arbeit, Zeit, Aufwand und Mühe - die waren in solch einem Fall vollkommen fehl am Platze ...

Oftmals habe ich es dort beobachten können, wie sich Wildenten "in die Haare bekommen haben" - im wahrsten Sinne des Wortes! Da geht´s mitunter regelrecht brutal zu. Gerade von diesen ENTEN ist es ja bekannt, dass der "männliche Kampf" um ein weibliches Tier für dieses durchaus auch mal tödlich enden kann. --> SIE werden/wird dabei "einfach" ertränkt! --> Gnadenlose Natur!

Es ist immer überaus sehenswert, wenn ENTEN-Mütter mit ihren Jungtieren auf dem Priorgraben umherschwimmen! Da könnte ich stundenlang einfach nur zuschauen! Die ENTEN-Mutter hat dabei eine große Aufgabe und Verantwortung, ihre lieben Kleinen auf das ENTEN-Leben vorzubereiten. Gerade in den ersten Tagen und Wochen ihres jungen Lebens sind diese kleinen, so niedlichen Tierchen "ein gefundenes Fressen" für andere wilde Tiere der Natur. Meistens überleben nicht alle Jungtiere diese Zeit.

Am Priorgraben gibt es wirklich immer etwas zu sehen und Neues zu entdecken - das ganze lange Jahr über!

Und - wenn schon auf dem Wasser selbst nichts los ist, dann kann man auf den unmittelbar danebenliegenden Sachsendorfer Wiesen Interessantes und Sehenswertes entdecken, wie beispielsweise: Hasen, Rehe, Störche. Am kleinen Fluss entlang bekommt man oftmals hautnahen Kontakt zu Wildtieren.

Aber auch die Pflanzen, Wildblumen, Sträucher und Bäume sind hier immer eine wahre Augenweide, die alle einfach nur gut tun und das Allgemeinbefinden spürbar positiv beeinflussen.

--> Das ist Natur pur, so wie ich sie liebe! Es ist dort nie langweilig - es ist immer eine Oase der Erholung, des Glücks, der Entspannung und der Zufriedenheit. Man kann hier seine Seele baumeln lassen, bekommt seinen Kopf frei und kann ganz neue Kräfte schöpfen.

Hier nachfolgend noch ein paar Links für alle, die es genauer wissen wollen:

Wild- oder Stockenten
Sachsendorfer Wiesen mit Priorgraben

Ich füge nachfolgend noch ein paar Fotos von mir ein, die ich zu verschiedenen Zeiten dort eingefangen habe.

*heinka*














































Kommentare:

Nadja Norden hat gesagt…

Liebe Heinka,
Überall dasselbe Problem!
In Lembeek ist es verboten um die Enten und Schwanen zu füttern, und es steht eine Geldstrafe drauf. Recht so! An der flämische Nordseeküste, besonders in Oostende, gilt ein Verbot um die Möwen zu füttern, unter anderem weil sie sonst zu aggressiv werden.
Menschen beachten auch nicht daß bei Überfütterung auf stille Gewässer wie Weihern und Teichen das nichtverbrauchte Brot im Wasser Botulismus (Bakterienvergiftung) verursacht.
Desweiteren macht das Schneewetter mich zu schaffen, aber keine Sorge meine Enissa verwöhnt mich!
Ganz liebe Grüße,
Nadja

Helga Kallisch hat gesagt…

Hallo Nadja,

vielen herzlichen DANK für Deine Zuschrift! Ich freue mich!

Ja - es stimmt schon, dass man eigentlich wilde Tiere gar nicht füttern sollte! Aber - Spaß und Freude macht es andererseits auch! Klar, als Laie auf diesem Gebiet kann man leider auch gefährliche Fehler machen.

Wir haben hier bislang fast gar keinen Schnee, nur ein paar Minus-Grade! Aber - vielleicht kommt DAS ja noch ...

LG, heinka

Helga Kallisch hat gesagt…

P. S.: Ach so:

Ich wünsche Dir gute Besserung, wenn es Dir gerade nicht sonderlich gut geht!

Es ist schon ein Segen, wenn man einen lieben Menschen an seiner Seite weiß und hat ...