BLUMEN sind eines der vielen NATURwunder! --> Es ist wie es ist!

Mittwoch, 2. März 2011

Garten-Einsatz

Heute war´s schon wieder mal so weit: Der Garten hat "gerufen"! Und: Wir haben den allerersten Garten-Einsatz hinter uns!
Es ist zwar nachts und auch am frühen Morgen noch relativ frostig. Tagsüber jedoch ist herrlichster Sonnenschein. Eigentlich ist das ideales Wetter, um Obstbäume zu verschneiden. Und genau das, das war heute angesagt: Obstbäume wurden verschnitten, das heißt: Mein Mann hat diese Bäume verschnitten.

Ja gut, es sind/waren nicht viele. Trotzdem kommen dabei immer aufs Neue sooo viele Äste zusammen, die danach entsorgt werden müssen. Seit ein paar Jahren haben wir dafür einen speziellen Schredderer gekauft. Bisher war das Zerschreddern der Baumäste auch immer die Aufgabe meines Mannes.
Heute aber, habe ICH das in die Hand genommen! Warum!? Einfach, weil mein Mann nicht die dafür nötige Ausdauer, Ruhe und Geduld hat. Es war ja nicht mehr mit anzusehen bzw. anzuhören, wie sehr diese Schredder-Maschine mitunter "aufgejault" hat bzw. manchmal auch ganz stehen geblieben ist. Dann wollte sie einfach nicht mehr! Sie hatte sozusagen die Nase (gestrichen) voll!
Und warum!? Weil mein Mann sie jeweils derart mit Ästen - dünnen wie dicken - vollgestopft hat/hatte, dass sie nur noch "streiken" konnte. Also, ich hatte jeweils vollstes Verständnis für diese arme Maschine.

Und weil ich das einfach nicht noch einmal erleben und mitmachen wollte, weil ich´s einfach nicht noch einmal mit ansehen konnte, habe ich mir bereits im vorigen Jahr geschworen: "Mein Mann darf und wird diese Arbeiten nicht mehr erledigen, nie mehr! DAS werde ich selbst tun!"
Und das Ergebnis: Das Ergebnis dieser "Initiative" ist umwerfend gut! Es ist mehr als positiv: Die Schredder-Einrichtung hat nämlich hervorragende Arbeit geleistet. Sie hat nicht ein einziges Mal "aufgegeben". Sie ist nicht ein einziges Mal (verzweifelt) stehen geblieben. Sie hat fleißigst und diszipliniert durchgearbeitet; sozusagen mit Freude und Enthusiasmus! Eben sooo, wie es sich gehört. *lol*
Und warum!? Ganz einfach: Weil ich vollstes Verständnis für diese Maschine habe. Weil ich sie mit viel Gefühl "gefüttert" habe, und zwar mit dünnen und auch mit ganz schön dicken Baumästen. Aber eben nacheinander und nicht gleichzeitig und vor allem ohne jegliche Gewaltanwendung!

Ich habe/musste es meinem Mann in der Vergangenheit schon mehrfach sagen, was ich dabei jeweils empfand, wenn er diese Schredder-Arbeiten verrichtete: Nach meiner Meinung hat er diese Maschine im wahrsten Sinne des Wortes regelrecht "vergewaltigt"! Und wer, wer lässt sich DAS schon gefallen!? *lol*

*heinka*

Kommentare:

Nadja Norden hat gesagt…

Hallo Heinka,
Schöne Schreddergeschichte! Ich muß kichern, die Schredder gab es damals zwar noch nicht (habe das Wort auch nicht angetroffen im DDR-Duden), aber solche ähnliche Gespräche erinnere ich mich von meine liebe Eltern!
Gartenbau ist freilich eine nützliche und gesunde Freizeitbeschäftigung, aber ich bin da nur Zuschauerin (Lach).
Jawohl, Du hast recht, mit Zartheit kommt man am weitesten. Es.ist.wie.es.ist!
Sonnige Grüße aus Flandern,
Nadja

heinka hat gesagt…

Liebe Nadja!

Danke für Deinen netten Kommentar!

Es ist schon so: GartenArbeit ist sehr interessant und erweitert den (eigenen geistigen) "Horizont"! Die GartenArbeit lehrt einem so manches: Beispielsweise erfährt man es dabei, wie viel Arbeit doch in jedem Lebensmittel drinnen steckt. Oftmals bedenkt man das beim Verzehr gar nicht.
Aber auch die Bewegung an der frischen Luft ist großartig. Und, man sieht am Ende, ob man etwas Vernünftiges vollbracht hat oder nur "Müll"! *lol*

Wir haben und bewirtschaften diesen Kleingarten mittlerweile schon mehr als 30 lange Jahre.

LG, heinka